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Gemeinde KÖTTMANNSDORF ZUGEHÖRIGE ORTE: Aich, Am Teller, Gaisach, Göriach, Hollenburg, Köttmannsdorf, Lambichl, Mostitz, Neusaß, Plöschenberg, Preliebl, Rotschitzen, AUS DER GESCHICHTE: Der Ort "Kotmansdorf" wurde 1142 in Zusammenhang mit der Stiftsgründung in Viktring erstmals in einer Urkunde erwähnt. In der Folge entstanden innerhalb kurzer Zeit einige der noch heute bestehenden Orte. Ein großer Teil des heutigen Gemeindegebietes gehörte im 13. Jahrhundert zum Besitz des Stiftes Viktring oder der Herrschaft Keutschach. 1476 und 1478 wurde das Gebiet von den Türken verwüstet. Für die weitere Entwicklung war das Jahr 1514 von zentraler Bedeutung. In diesem Jahr wurde die am Nordufer der Drau errichtete Hollenburg von den Dietrichsteinern erworben. Die mächtige Burg war im 12. Jahrhundert vom Marktgrafen Leopold von Steiermark erbaut worden und war gewissermaßen das Zentrum des Rosentales. Die Herren der Hollenburg prägten in der Folge auch das Geschehen des Gebietes zwischen Drau und dem Keutschacher Tal. In den folgenden Jahrhunderten ließen sich immer mehr Bauern in dieser Gegend nieder, sodass sich die Siedlungen schnell vergrößerten. Nach der Abschaffung der Grundherrschaften im Jahr 1848 kam es zur Gründung der Gemeinde Köttmannsdorf, die durch die Katastralgemeinden Hollenburg, Köttmannsdorf und Rotschitzen gebildet wurde. Aus "Kärnten" - seine 131 Gemeinden, Kärntner Landesregierung; Eigenverlag 1995, S. 136-137 |